Honigwein – süße Versuchung

Der Honigwein oder Met, wie ihn die Germanen nannten, entwickelt sich in Deutschland seit ein paar Jahren zum heimlichen Kultgetränk. Die Spezialität wird hergestellt durch das Vergären von einem Teil Honig und maximal zwei Teilen Wasser. Hefe setzt die Vergärung in Gang. Um den Honigwein haltbar zu machen, darf eine geringe Menge Fruchtsäure zugesetzt werden. Die nochmalige Honigzugabe rundet das Getränk geschmacklich ab. Seinen aromatischen, honigsüßen Geschmack verdankt es allein dem Honig, die Zugabe von Zucker vor oder nach der Gärung ist nicht erlaubt. Einige Honigweinvarianten werden mit Gewürzen (beispielsweise Anis, Ingwer, Muskat, Zimt) und/oder Kräuterauszügen verfeinert. Dies gilt vor allem für Honigweingetränke, die in den Wintermonaten heiß getrunken werden. Honigwein hat in der Regel einen Alkoholgehalt von 9 bis 12 Volumenprozent.