Fruchtwein: Die Herstellung

Als klassische Fruchtweinsorten sind bei uns vor allem Kirsch-, Erdbeer-, Johannisbeer-, Heidelbeer- und Brombeerwein gefragt. Wer es ausgefallener mag, entscheidet sich für Schlehen-, Pflaumen- oder Sanddornwein.

Fruchtweine werden entweder direkt aus Steinobst, Beeren, Wild- oder Südfrüchten oder aus dem Saft dieser Früchte hergestellt. Da bei der Herstellung Früchte von unterschiedlichem Säuregehalt verwendet werden, müssen Wasser und/oder Zucker zugegeben werden, damit sich ein geschmacklich harmonischer Fruchtwein entwickeln kann.

Die klassische Methode der Herstellung ist die Maischegärung, bei der die gemahlenen Früchte zunächst durch Zusatz von Hefe drei bis sechs Tage vergoren werden. Erst dann folgt das Pressen. Anschließend wird der Fruchtwein weiter vergoren, bis er einen Alkoholgehalt von 5,5 bis 9 Volumenprozent hat. Durch Mikrofiltration oder Schönung werden restliche Trubteilchen entfernt, bis der Fruchtwein ganz klar ist.